Es gibt tatsächlich Menschen die rauchen und meinen, darüber auch noch mit anderen Tabakdrogenkonsumenten in einen verbalen Austausch treten zu müssen. Nun muss man sich zwar fragen ob man für so etwas Banales wie die Inhalation von giftigem Tabakabbrand überhaupt ein Forum benötigt, aber diese Frage wollen wir lieber offen lassen. Wir wollen uns lieber mit der Kommunikation dieser Menschen beschäftigen, denn die ist viel interessanter. Albert Einstein war bekanntermaßen Pfeifenraucher. Die Herren, die in d.a.ft schreiben, betonen dies gerne immer wieder und leiten daraus ab, wer ebenfalls Pfeife rauche sei auf dem gleichen genialen intellektuellen Nieveau anzusetzen wie der Entwickler der Relativitätstheorie. Schauen wir uns also die Wirklichkeit an. Wie kommunizieren nun Einsteins pfeiferauchende Erben? Welche Redemittel verwenden sie, auf welchem intellektuellen Niveau ist ihre Kommunikation angesiedelt? Einige Beispiele vorweg, aus denen wir dann die entsprechenden lexikalischen Elemente extrahieren wollen, um zu einem "d.a.f.t-Wörterbuch" zu gelangen: Die meisten der Äußerungen wurden seitens der rauchenden Teilnehmer dieser Newsgruppe von 2005 bis heute (07/2008) dem Autor dieser Webseite gegenüber getätigt.
Es ist doch durchaus fasznierend, was eine kleine Gruppe von aggressiven Tabakkonsumenten an verbalen Schmähungen hervorzubringen vermag. Macht Tabakkonsum wirklich gelassen? Sind Raucher wirklich entspannter? Urteilen Sie selbst! Weiterhin ist die Argumentation der Raucher zum Thema "Rauchen und Gesundheit" insgesamt sehr interessant und aufschlussreich. Auf Vorhaltungen, wie gefährlich das Rauchen letztlich sei, werden immer die gleichen hilflosen Standardantworten gegeben:
Sehr ähnlich. Man erlebt immer wieder die gleichen Vorgehensweisen. Nehmen wir z. B. das unsägliche "Netzwerk Rauchen" und seine Mitglieder bzw. Sympathisanten. Dort wird eine bestimmte Sprache verwendet, die d.a.f.t-Sprech sehr stark ähnelt. Ein Zitat aus dem Raucherforum "Krebs in Bayern", welches leider sehr schnell vom Moderator gelöscht wurde, soll dies verdeutlichen: "Mitglieder der Forces (i. e. "Netzwerk Rauchen", PR) fallen unter anderem haeufig durch destruktive Diskussionsbeitraege in Internet-Foren auf, wenn es um das Thema Passivrauchen geht." Nennen wir diese "Strategie" doch mal beim Namen (ohne Anspruch erheben zu wollen, alle Ausprägungen gelistet zu haben): Wenn diese Damen und Herren Raucher mit vernünftigen Argumenten nicht mehr weiter können (weil es für Todesdrogen keine gibt), wird
Dabei wird dann noch einem Angehörigen der eigenen Gruppe laut und vernehmlich seitens der anderen Gruppenmitgleider Beifall bekundet. Eigentlich ganz einfach, oder? Praxisteil: Lernen Sie "d.a.f.t-Speak" "d.a.f.t-Speak" zu erlenern ist nicht schwer. Sie müssen primär Ihre bisherigen Sprachgewohnheiten vollkommen über Bord werfen. Vergessen Sie alles, was man Ihnen als Kind gesagt hat: "Dies sagt man nicht, jenes sagt man nicht...". Alles Unsinn! Lassen Sie einfach mal richtig im übertragenen Sinne "die Sau raus"! Suchen Sie in der obigen Tabelle in der rechten Spalte die fett gedruckten Wörter heraus, schreiben Sie sie in eine Liste (damit haben Sie ein selbst entworfenes d.a.f.t-Wörterbuch, ein Unikat mit den schönsten Schätzen aus d.a.f.t) und lernen Sie sie auswendig (in der U-Bahn, während langweiliger Besprechungen etc. etc.). Verwenden Sie sie dann bei passender Gelegenheit reichhaltig, wenn Sie einen Gegner mal so richtig diffamieren und fertig machen wollen. Alles ist erlaubt, es gibt keine sittlichen Grenzen. Devise: "Der Dreck heiligt die Mittel!" Wird in einer Besprechung etwas vorgetragen, was Ihnen nicht gefällt? "Das ist Scheiße, Du Vollspacken, lass Dich eingraben!" wäre eine adäquate Antwort gem. d.a.f.t. Nervt die Ehefrau? "So was hohlköpfiges und humorloses wie Dich gibt es nicht nochmal!" könnte hier eine d.a.f.t-gemäße Antwort sein. Sie sehen, d.a.f.t taugt für den gesamten Lebensbereich. Das Herunterputzen und Diffamieren in d.a.f.t-Stil macht einfach Spaß und befreit die Seele! Apropos "diffamieren". Wenn Sie einen Gegner haben und dem mal so richtig in seinen "Arsch" treten wollen, dann sagen Sie dem "Wichser", er sei ein übler "Faschist", eine "Nazisau" und ein "Sozialautist" und obendrein ein "pädophiler Perverser", der in rosa Unterwäsche vor dem Spiegel posiere oder meinetwegen auch Latexkleidung trage, whatever. Auf jeden Falle sei es nötig, dass sein "Kadaver" baldmöglichst "umweltschonend entsorgt" würde, denn er sei ein "Depp" von dem man die Welt befreien müsse. Und zur Not gebe es eben "eine in die Fresse"! Na, sehen Sie, geht doch! d.a.f.t-Speak ist doch gar nicht schwer! Viel Spaß beim Üben, Ihr "Flachpfeifen"! ;-) |